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Lebenserwartung

Machs wie Gott, werde Mensch.

Dieses Zitat von Franz Kamphaus hat mich sehr angesprochen. Dabei finde ich es besonders spannend darüber nachzudenken wie es sich verändert hat „Mensch zu sein“.

Allein die Lebenserwartung im biologischen Sinn hat sich die letzten 50 Jahre massiv verändert. In den 60ern malochten die meisten Menschen mit körperlich harter Arbeit bis zur Rente. Mit 60 / 65 konnten sie dann einfach auch nicht mehr arbeiten und waren in entsprechend schlechtem Zustand. Die Lebenserwartung war damals entsprechend niedriger, und so hatten viele Rentner nicht viel von Ihrer Rente.

Hier eine Tabelle von Wikipedia welche die Entwicklung der Lebenserwartung in Deutschland und dem Rest der Welt aufzeigt.

[Lebenserwartung Deutschland-Welt 1960-2009]

Fakt ist. Wir werden immer älter. Das gute Gesundheitssystem, bessere Ernährung, mehr Sport etc. lassen uns sogar fitter und vitaler im Alter sein, insbesondere hier in Deutschland.

Über die Lebenserwartung im Sinne von „was erwarte ich von meinem Leben“ müssen wir ganz anders nachdenken. Grundsätzlich streben wohl die meisten Menschen danach einfach glücklich und sozial anerkannt zu sein.

Doch was genau bedeutet es, glücklich zu sein? Darüber lässt sich natürlich vortrefflich philosophieren… by the way…fragen wir doch mal 2 Philosophen der alten Schule dazu:

Die Glückseligkeit besteht in einem glücklichem Leben, das glückliche Leben in einem tugendhaften Leben.

  • Für seinen Zeitgenossen Diogenes hingegen sah das anders aus. Er lebte wie ein Hund (Kynismus) in einer Art Tonne und für Ihn war Glückseligkeit vermutlich die Genügsamkeit, denn von Alexander dem Großen nach einem Wunsch gefragt – und er hätte Ihm vermutlich alles (auch besseres als diese Tonne) erfüllen können – antwortete der ihm:

Geh mir ein wenig aus der Sonne

Wir könnten noch weitere Philosphen zu Rate ziehen und es würden diverse weitere Meinungen dazukommen.

Wenn es um das Glück in unserem Leben geht,  dann könnten wir ja auch bei demjenigen nach Antworten suchen, der’s „erfunden“ hat.

Denn Gott spricht in der Bibel nicht aus dem Elfenbeinturm der Theorie zu uns,  sondern – und das haben wir ja erst zu Weihnachten gefeiert – aus dem Dreck des Lebens. Hineingeboren in diese Welt,  in einem Stall, ein einfaches Leben mit Schule, Ausbildung zum Zimmermann, Blut, Schweiß, Tränen… und Tod.

Jesus war ganz Gott und ganz Mensch und er ist für uns durch all das gegangen, damit wir jemanden haben, der all das genau so gefühlt hat wie wir.

Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Jesus Christus.

Dieser Jesus spricht in der Bergpredigt sehr viel von Glückseligkeit, und diese Bergpredigt empfehle ich auch jedem zu lesen. Hier ein LINK auf den Text. Sie ist herausfordernd, manchmal auch provozierend und deshalb so gut.

Das Größte aber zum Schluss:

Durch Jesus, können wir unserer „Lebenserwartung“ eine unvergleichliche Perspektive geben.

Im Johannesevangelium 6,47 sagt Jesus:

Wahrlich, Wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat ewiges Leben.

Und im Johannesevangelium 17,3:

Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Wenn es etwas gibt, dass glücklich macht, so ist es für mich den „Sinn des Lebens“ gefunden zu haben, nämlich seinen Schöpfer zu kennen.

 

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