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Leckerer Apfelkuchen

Bist Du auch jemand, der versucht sich gesund zu ernähren?

Du isst viel Obst und Gemüse. Trinkst Wasser anstatt Softdrinks und natürlich auch Vollkornbrot anstatt Brot aus Weißmehl. Super, das ist auf jeden Fall der richtige Weg!

Aber wie ist es mit Kuchen? Ist in deinen Gedanken auch verankert, dass so sein staubtrockener, langweiliger Vollwertkuchen niemals gegen einen süßen Zucker-Weißmehl Artgenossen ankommen kann. Fällt es Dir schwer, die gesunde Linie bei Kuchen durchzuziehen? Du kannst Dich einfach nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass ein Vollwertkuchen schmecken soll?! Dann hoffe ich, kann ich Dich mit diesem saftigen und leckeren Apfelkuchen überzeugen. Ein Vollwertkuchen kann absolut lecker schmecken und muss auch überhaupt nicht trocken sein!

Bevor ich zu dem Rezept komme, möchte ich Dir noch ein wenig über Äpfel erzählen. Du kennst den Spruch genauso gut wie ich: „An Apple a day keeps the doctor away“. Da ist viel Wahres dran!

Der Apfel enthält über 30 Mineralstoffe und Spurenelemente. Außerdem viele sekundäre Pflanzenstoffe, die eine antioxidative Wirkung haben, also freie Radikale in unserem Körper binden und Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind. Natürlich enthält er noch Vitamine wie Provitamin A, Vitamin B1, B2, B6, E und C und Folsäure. Das Pektin im Apfel hat einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel. Und noch ein großes Plus, es handelt sich um ein heimisches Obst. Dadurch, dass Äpfel gut gelagert werden können, ist eine Versorgung mit heimischen Äpfeln die meiste Zeit im Jahr gewährleistet. Das alles ermutigt doch absolut jeden Tag einen Apfel zu essen!

Apropos jeden Tag einen Apfel, dazu möchte ich Dir noch eine kleine Anekdote aus meinem Leben erzählen.

Als ich mit Hannah, unserer Ersten, schwanger war, hatte ich absoluten Heißhunger auf Äpfel. Ich musste ständig Äpfel essen. Michel musste die Äpfel wirklich säckeweise nach Hause bringen. Ein kleiner Sack an einem Tag war für mich ein leichtes. Diese Vorliebe hat sich über die ganze Schwangerschaft gehalten. Allerdings hat sich die Sorte geändert. Zu Beginn hatte ich immer Granny Smith Äpfel gegessen, mit der Zeit wurden die Apfelsorten meiner Wahl immer roter. Wieso ich diese „Apfelitis“ hatte weiß ich nicht, aber ich hatte in der Schwangerschaft auf jeden Fall nie Probleme mit der Verdauung. 😉 Hätte es das Rezept von diesem Apfelkuchen damals schon in meinem Repertoire gegeben, wäre regelmäßig ein Stückchen oder auch zwei oder drei auf meinem Teller gelandet.

So nun darfst Du Dich aber selbst von dem Kuchen überzeugen. Für die eher „Süßen“ ist es empfehlenswert etwas mehr Honig zu verwenden.

Zutaten für eine 26er Backform:

Für den Belag:

4-5 Äpfel (z. B. Elstar, Boskop)
1 unbehandelte Zitrone
2 Eier
80 g Honig (z. B. Akazie)
1 Prise gemahlene Vanille
200 g Schmand

Für den Teig:

150 g weiche Butter
120 g Honig
3 Eier
175 g Dinkelvollkornmehl
25 g Haferflocken
1 Tl Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
75 ml Sahne-Wassergemisch (1/2 Sahne, 1/2 Wasser)
etwas Butter für die Form

Zubereitung:

Die Springform mit etwas Butter einfetten. Für den Belag die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Äpfel mehrmals längs einschneiden. Die Zitronenschale abreiben und den Saft auspressen. Den Zitronenabrieb auf die Seite stellen und mit dem Zitronensaft die Äpfel beträufeln damit sie nicht braun werden.

Als nächstes den Guss vorbereiten. Den Schmand, mit der Vanille, 2 Eiern und dem Honig verrühren. Den Guss beiseite Stellen.

Den Backofen auf 180° vorheizen.

Für den Teig die Butter mit dem Honig  verrühren. Nach und nach die 3 Eier unterrühren. Nun das Mehl mit dem Backpulver, den Haferflocken, der Zitronenschale und der Prise Salz vermengen und esslöffelweise unter die Masse rühren. Zum Schluss das Sahne-Wassergemisch dazugeben. Den Teig in die Springform füllen. Die Hälfte der Schmandmasse auf den Teig geben und dann mit den Äpfeln belegen. Nun die restliche Masse darübergießen. Es ist wichtig, dass du den Schmandguss nicht einfach zum Schluss über den Kuchen gibst, denn sonst sieht man die Äpfel nicht mehr und dann ist der Kuchen zwar genau so lecker aber nur noch halb so schön. Jetzt kannst Du den Kuchen auf der 2. Schiene von unten für 50 – 60 Minuten backen.

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