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And the Oscar goes to…

…Dear Basketball by Kobe Bryant.

Letzten Sonntag hat er es geschafft und auch noch diesen Titel geholt! Der Basketball Superstar Kobe Bryant ist tatsächlich mit folgendem Kurzfilm jetzt auch noch OSCAR Preisträger. Hier könnt Ihr Euch den Film ansehen:

Ich könnte jetzt hier eine Reflektion über die #metoo Thematik posten, oder warum ausgerechnet der Multimillionär auch noch diesen Preis gewinnt, aber ich möchte Euch hier lieber andere Seiten des Basketballers vor Augen stellen.

Kobe´s Weg als Basketball Profi habe ich eng verfolgt. Ich bin nur 2 Jahre jünger als er und hatte meine aktive Zeit als Basketballer, als er seine ersten Erfolge feierte. Heute ist er tatsächlich einer der Größten des Sports aller Zeiten. Die individuellen Auszeichnungen und Teamerfolge finden kaum ein Ende und so reiht er sich bei Legenden des Sports wie Michael Jordan und Magic Johnson ein.

Hier einige Highlights seiner Karriere.

Kobe ist aber beileibe kein einfacher Typ. Im Gegenteil.

Gesegnet mit einem hohem Maß an Talent und Ehrgeiz liest sich seine Karriere wie eine Achterbahnfahrt quer durch alle Genres in Hollywood. Spektakuläre athletische Leistungen gefolgt von unreifem und egozentrischen Gehabe. Vergewaltigungsvorwürfe und Boulevard Schlagzeilen. Große Siege gefolgt von Neid und Streit mit seinen Teamkollegen – allen voran Shaquille O´Neal der sagte mal über Ihn:

Meiner Meinung nach kann man jemanden nicht kennen, wenn man mit ihm nicht auch herumgehangen hat. Und mit Kobe Bryant habe ich nie herumgehangen, denn der Typ ist ein Irrer.

Kobe war zu Beginn seiner Karriere wie von einem anderen Stern. Ein „Irrer“ der die Fans begeisterte, aber in der Mannschaft isoliert war. Später in seiner Laufbahn lernte er erst seinen Ehrgeiz in positivere Bahnen zu lenken. Eines sticht bei Ihm besonders hervor.

Seine ganze Karriere zeichnete ihn als ehrgeizigen Wettkämpfer und unermüdlichen Arbeiter aus. Er war trotz aller Erfolge bis zuletzt Erster im Training und derjenige der als Letzter ging. Einmal soll er gesagt haben:

Ich kann mit faulen Leuten nichts anfangen. Ich und die sprechen nicht die selbe Sprache. Ich verstehe Euch nicht. Ich will Euch auch nicht verstehen.

Ein Video zeigt sehr eindrücklich wie ein damaliger Konkurrent Jay Williams (er musste seine Karriere früh nach einem Motorradunfall beenden) ihn vor einem Spiel in Los Angeles beobachtete.

Sein Kurzfilm – Dear Basketball – zeigt nun, mit viel Pathos, sehr spät und vermutlich in einer Sprache die ihm leichter fällt, etwas aus Kobe´s Herzen. Er hatte nicht nur Talent, sondern er hatte auch den unbändigen Willen etwas Großes daraus zu machen. Seine Vision einer der Größten aller Zeiten zu werden, seine Fokussierung auf das Ziel, sind einzigartig. Seine Errungenschaften machen Ihn zur LEGENDE. Wir können also bestätigen, er hat mit seinem Talent gewuchert.

Jesus erzählte seinen Jüngern einmal das Gleichnis von den „anvertrauten Talenten“.

Kursfassung:

Ein reicher Mann reist ausser Landes. Er vertraut sein Vermögen 3 Knechten an. Dem Ersten 5 Talente, dem Zweiten 2 Talente und dem Dritten 1.

Nach einigen Jahren kehrt er zurück und macht Kassensturz. Der erste hat sein „Talent“ verdoppelt. Er wird als „guter und treuer Knecht“ gelobt! Auch der Zweite hat verdoppelt und wird gelobt.

Der Dritte Knecht aber hatte es in der Erde vergraben und wollte es ihm zurückgeben. Der Reiche Mann ist erbost und nimmt das eine von ihm und gibt es dem der 5 anvertraut bekommen hatte.

Damals eine Werteinheit, wird das Gleichnis auf heute wortwörtliche Talente gedeutet, die der Reiche Mann (Gott) uns „anvertraut“ hat. Was bedeutet das? Ich denke jeder Mensch hat Talente in sich. Und ja, jeder Mensch ist auch verantwortlich dafür, was er daraus macht.

Das muss nicht in die extreme Ellenbogenvariante von Kobe Bryant gehen, aber Deine Talente sollen auch nicht in der Erde „vergraben“ werden.

Und ja, Jesu Gleichnis zeigt es deutlich. Gott hat Freude daran, wenn jemand seine ihm anvertrauten Talente wahrnimmt, nutzt und mehrt.

Was sind Deine Talente? Arbeitest Du an Ihnen?

Du hast keine? Das glaube ich nicht! Bitte Gott, dass er Dir Deine Talente zeigt.

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