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Zimt-Granola für Eulen und Lerchen

Bist Du eine Eule oder eine Lerche?

Michel und ich haben das super hinbekommen. Michel ist eine Eule und ich bin eine Lerche, heißt Frühaufsteher und Morgenmuffel. Das durften wir in unserem ersten gemeinsamen Urlaub feststellen. Ich bin der Typ, ich stehe morgens auf und kann direkt drauf los quasseln und Michel kann morgens direkt nach dem Aufstehen eher mit Mühe und Not einen Satz formulieren. Du kannst Dir sicher ausmalen wie die ersten Morgen in unserem Urlaub waren 😉. Anscheinend können wir da ja gar nichts dafür, das liegt wohl in den Genen. Aus Eule und Lerche wurden übrigens 2 Eulenkinder und ein Lerchenkind. Wie ist es bei Dir in der Familie, dominieren die Eulen oder die Lerchen? Oder seid Ihr gar alle Eulen oder Lerchen?

Ganz egal ob Eule oder Lerche, beide freuen sich über ein leckeres Frühstück. Unsere Kinder mögen, wie viele Kinder, sogenannte Frühstückscerealien wie z. B. Cornflakes, Knuspermüsli und Co. Nun enthalten diese aber viel Zucker und andere Dinge die ungesund sind. Darum brauchten wir auch hier eine gute, gesunde Lösung und so bin ich auf Granolas gestoßen. Ein Granola ist eigentlich das gleiche wie ein Knuspermüsli, es schmeckt lecker, ist süß und ist ganz einfach selbst gemacht. Schon haben die Kinder ein tolles Topping für Haferflocken, Obstsalat oder aber auch ein Eis.

Aus was besteht ein Granola eigentlich?

Haferflocken.(Du kannst aber auch andere Getreideflocken verwenden). Haferflocken sind Hauptbestandteil des Granolas. Haferflocken sind fettarm, eiweiß- und ballaststoffreich.

Nüsse und Samen. Nüsse und Samen dürfen in einem Granola nicht fehlen. Sie sind nicht nur das besondere Etwas im Granola, sondern liefern auch Nährstoffe.

Aromen. Vanille, Zimt, Kakao, Kokosraspel sind Aromalieferanten im Granola.

Honig. Ganz wichtig ist auch der Honig im Granola, erstmal damit es eine süße, karamellige Note bekommt und damit er die Masse etwas zusammenhält.

Fett. Ich verwende gerne Kokosöl aber Sonnenblumenöl oder ein anderes Öl geht natürlich auch.

Das Verhältnis der Zutaten in einem Granola ist ungefähr so: 3 Teile Haferflocken, 1 Teil Nüsse, 1 Teil Kerne/Saaten. Das Granola wird bei 120° – 150 ° im Backofen gebacken für
20 – 40 min. Die Backzeit ist vor allem vom Fett- und Honiggehalt abhängig. Sobald es goldbraun ist solltest Du das Granola raus nehmen. Es darf nicht zu dunkel werden sonst werden die Nüsse bitter.

Damit Du Dir jetzt aber nicht zusammenrätseln musst, wie Du ein Granola machst, liefere ich Dir Dein erstes Rezept.

Zutaten:

  • 200 g Haferflocken
  • 60 g Haselnusskerne
  • 40 g Sonnenblumenkerne
  • 1 – 1 1/2 TL Zimt
  • 2 Prisen gemahlene Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Honig
  • 1 EL Kokosöl
Zubereitung:

Den Backofen auf 120° vorheizen. Die Haselnusskerne grob hacken. Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben. Das Kokosöl erwärmen, bis es flüssig wird. Sollte Dein Honig zu zähflüssig sein, kannst Du auch diesen erwärmen, bis er flüssig wird.

Das Kokosöl und den Honig zu den trockenen Zutaten geben und miteinander vermengen.

Nun die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und 30 – 40 min backen. Während dem Backen das Müsli immer wieder mischen.

Achtung, das Müsli darf nicht zu dunkel werden, sonst wird es bitter. Deshalb gegen Ende am besten in der Nähe des Backofens bleiben. Wenn das Granola goldgelb gebacken ist, aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Nicht wundern, das Müsli wird erst knusprig, wenn es ausgekühlt ist.

Das ausgekühlte Müsli so bald wie möglich in einen luftdichten Behälter geben. In der Theorie hält es auf jeden Fall 4 Wochen, aber in der Praxis ist es da bestimmt schon längst aufgegessen. 😉

 

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