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Einer der klügsten Köpfe unserer Erde ist am 14.März im Alter von 76 Jahren gestorben.

Stephen Hawking galt als einer, wenn nicht sogar der großartige Denker und Physiker unserer Zeit. Nachdem man ihm im Alter von 21 Jahren die furchtbare Krankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) diagnostiziert hatte und ihm nur noch wenige Jahre gab, trieb ihn genau dieses Handicap zu Höchstleistungen an. Er selbst sagt später…

Mein Rat an andere behinderte Menschen wäre, sich auf Dinge zu konzentrieren, bei denen ihre Behinderung sie nicht behindert, und die Dinge nicht zu bereuen, mit denen sie in Konflikt geraten. Sei nicht im Geiste wie auch körperlich behindert.

Ich finde diese Einstellung und sein Beispiel sehr inspirierend. Seine letzten Worte ließ er über die Universität von Cambridge teilen und Du kannst Sie hier anhören.

Sei neugierig

Das sollten wir uns alle aus dem Lebenswerk von Stephen Hawking mitnehmen. Er war neugierig! Er hat nicht locker gelassen um seine Fragen über unser Universum zu beantworten. Und nochmal: Dies alles hat er mit Willenskraft und der Motivation geschafft trotz allen Widrigkeiten. Dafür muss man ihm großen Respekt zollen.

Du fragst Dich nun vielleicht: Michel… warum erzählst Du mir von diesem Menschen? Jeder kennt ihn, und Michel… falls du es noch nicht wusstest, er hat Gott – bzw. die Idee eines Schöpfers des Universums radikal abgelehnt.

Ja richtig. Es ist vielfach dokumentiert. Stephen Hawking hat es abgelehnt einen Schöpfer als Antwort auf seine Frage nach dem Ursprung des Universums zu akzeptieren.

Man kann nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt, aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig.

Die Grundfrage ist die: Schließen sich Wissenschaft und Glauben aus?

Muss ich als Christ mein Gehirn abgeben, wenn ich Wissenschaftler werden will? Meine persönliche Überzeugung sagt nein. Und warum? Stephen Hawking hat in seiner letzten Botschaft etwas gesagt, das mich persönlich daran erinnert hat:

Bitte erinnern sie sich daran zu den Sternen zu blicken, und nicht auf Ihre Füße.

Mein eigener Weg zum Glauben war genau davon angetrieben. Im Teenie Alter war ich ganz, gaaaanz weit weg von dem Bedürfnis, einen Gott zu suchen, geschweige denn diesen anzubeten. Trotzdem spürte ich beim Blick in einen klaren Sternenhimmel, dass diese sichtbare Unendlichkeit kein Werk des Zufalls sein konnte. Ich wurde also „neugierig“ und stellte wissenschaftliche Fragen: Wie… und vor allem warum? Zugegeben, mit dem nächsten Bier und der nächsten Party, hatte ich diese hochtrabende Frage schnell wieder verdrängt. Aber sie ließ mich nicht in Ruhe und gärte in mir. Da mich das Universum faszinierte, war ich in diesem Punkt offen für die Botschaft die es aussendete.

Der Apostel Paulus schrieb im Römerbrief 1 Vers 20-21 dazu:

…denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen

Auch Psalm 19 von König David beschreibt dies:

Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündigt das Werk seiner Hände.

Aber zurück zu der Frage: Schließen sich Wissenschaft und Glauben aus? Mit der These, dass dies nicht der Fall ist, bin ich in prominenter Gesellschaft. Der Physiker und Nobelpreisträger Werner Heisenberg, sagte einmal über diesen scheinbaren Konflikt:

Der Erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grunde des Bechers wartet Gott.

Auch der uns besser bekannte Max Planck sagte:

Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließt sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen.

Wissenschaft und Glauben als Weg für ein gutes Leben?

Ich sage mit dem weisen und gläubigen König Salomo im Buch der Sprüche Kapitel 9 Vers 10… JA!

Die Ehrfurcht vor dem Herrn ist der Anfang der Weisheit. Gott, den Heiligen, zu erkennen führt zur Einsicht.

Für Stephen Hawking mögen wir alle „nur“ aus Materie bestehen, die nach dem Tod dem Universum wieder zugeführt wird. Ob das wahr ist? Es bleibt eine Theorie, genau wie es für ihn auch keinen Beweis für oder gegen die Existenz eines Schöpfers gibt.

Gemeinsam mit ihm möchte ich Dir zurufen:

Sei neugierig… und schau hoch zu den Sternen und nicht auf deine Füße.

 

Zum Schluss:

Was genau hat er eigentlich alles erforscht? Hier stark vereinfacht dargestellt.

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