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Wir lieben Erdnüsse und wir lieben Erdnussbutter.

Erdnussbutter hat aber einen klaren Vorteil!

Wenn Elia, unser Mittlerer, Erdnüsse isst, dann ist an dem Streukreis der Erdnussschalen klar zu erkennen, wo er gesessen hat. Bei Erdnussbutter haben wir dieses Problem nicht. Er und sein Platz bleiben relativ sauber. Und wenn nicht, dann liegt es eher an dem umgekippten Becher, den als Servietten umfunktionierten Ärmeln… Wenn Du Kinder hast, kennst Du diese täglichen „Argh“ Situationen sicher auch. 😉 Ich kann nur raten, tief durchatmen und weiter im Programm, apropos…

…zurück zur Erdnussbutter. Sie ist ein leckerer Brotaufstrich, wird aber auch gern in Keksen und Kuchen verwendet. In der Asiatischen Küche findet sie auch oft ihren Einsatz. Natürlich habe ich mit Schrecken festgestellt, (eigentlich war es eher ein ernüchtertes „Ja klar, was habe ich anderes erwartet“) dass auch in Erdnussbutter häufig Palmöl, Zucker und manchmal auch Konservierungsstoffe enthalten sind. Wenn Du gezielt danach suchst, findest Du aber auch welche, ohne diese Zugaben. Jetzt fragst Du Dich bestimmt warum ich die Erdnussbutter dann trotzdem selber mache.

  1. Ich liebe Hausgemachtes! Es ist ein schönes Gefühl die fertige, mit viel Liebe gemachte Erdnussbutter in der Hand zu halten bzw. zu genießen. Es schmeckt einfach doch immer einen Ticken besser. Außerdem ist Hausgemachtes auch immer ein schönes Geschenk.
  2. Ich kann bestimmen ob die sie eher süß oder salzig ist, somit kann ich die passende Erdnussbutter für den jeweiligen Verwendungszweck machen. Ich finde das ist schon ein triftiger Grund sie selber zu machen.
  3. Sie ist super leicht selbst zu machen. Du brauchst nur Erdnüsse, etwas Öl und Salz, ggf. Honig. Das war’s, mehr nicht. Alles mixen und fertig ist die Erdnussbutter.

Warum ist Erdnussbutter denn gesund, eigentlich ist sie doch eine Kalorienbombe?

Erdnüsse sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Vitamin E, Vitamin H, Ballaststoffen, Magnesium, um nur einige Dinge zu nennen.

  • Ungesättigte Fettsäuren sind gut für das Herz-Kreislauf-System. Und das optimale Verhältnis von mehrfach-ungesättigten zu einfach-ungesättigten Fettsäuren wirkt sich positiv auf den Cholesterin Spiegel aus.
  • Magnesium ist unser Anti-Stress-Mineral. Magnesium beruhigt die Nerven. Hingegen ist Stress ein Magnesiumfresser, und wer ist heutzutage nicht des Öfteren gestresst.
  • Vitamin E  ist ein Antioxidant, das die Zellen vor freien Radikalen schützt.
  • Vitamin H besser bekannt als Biotin stärkt Haut, Haare und Nägel.
  • Ballaststoffe sind gut für die Verdauung und sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.

Aber ja, die Erdnussbutter ist eine Kalorienbombe. Du solltest es natürlich nicht übertreiben. Nur weil Erdnüsse so gesund sind, solltest Du nicht täglich ein Glas auslöffeln. Maßvoll eingesetzt ist Erdnussbutter eine leckere, feine und gesunde Ergänzung deines Speiseplans. So hier folgt nun das kleine aber feine Rezept.

Zutaten:

200 g geschälte Erdnüsse
2 EL Öl
2 Prisen Salz
ggf. 1-2 TL Honig

Zubereitung:

Für einen intensiveren Geschmack, die Erdnusskerne kurz in der Pfanne etwas rösten. Aber vorsicht nicht zu lang/heiß, sonst werden sie bitter. Der Röstvorgang kann aber auch ausgelassen werden, die Erdnussbutter schmeckt auch ohne rösten gut.

Nun die Erdnüsse in einer geeigneten Küchenmaschine oder mit dem Pürrierstab zerkleinern. Die Nussmasse setzt sich gerne etwas am Rand fest, darum am besten in Etappen pürieren. Immer wieder anhalten, am Rand abschaben und weiter pürieren bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Je nach Vorliebe eher stückig oder zart cremig.

Zum Schluss das Öl und die Prise Salz dazugeben. Sollte die Erdnussbutter eine süßliche Note bekommen, Honig dazugeben. Nochmals pürieren. Und schon sie fertig.

Die Erdussbutter hält, im Kühlschrank aufbewahrt, bis zu 6 Wochen.

1 Comment

  1. Klasse! Endlich mal jemand der weiß wovon er redet! Toller Beitrag, Dankeschön! 🙂

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