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Porridge und warum Du Haferflocken selber quetschen solltest

Wie startest Du am liebsten in den Tag?

Unsere Kinder starten am liebsten locker flockig (was für ein Wortspiel) in den Tag mit einem Porridge.

Jeden Morgen aufs Neue sind sie sich einig, was es zum Frühstück geben soll: Porridge. Sie sind wohl irgendwie dem Breialter nie entwachsen. 🙂 Ich kann meinen Kindern da nicht ganz zustimmen, ich bin eher der Typ, der immer mal Abwechslung braucht, aber ich muss schon sagen, ich mag es auch sehr gerne. So eine wärmende Mahlzeit am Morgen hat was, vor allem im Winter oder aber auch an einem verregneten, kalten Maimorgen, also gestern, vorgestern, vorvorgestern…😉.

Glücklicherweise ist ein Porridge auch super einfach zuzubereiten, so dass es nicht in Stress am Morgen ausartet. Es lässt sich so leicht zubereiten, dass mittlerweile Hannah, mit Ihren 8 Jahren, morgens öfter das Kochen übernimmt. Auch das quetschen der Haferkörner ist kinderleicht.

Haferflocken für’s Porridge selber quetschen?

Ja unbedingt! Wir flocken unsere Haferflocken selber mit einer Flockenquetsche.

Du fragst Dich warum? Weil konventionell hergestellte Haferflocken, hart gesagt, „tote“ Haferflocken sind. Sie werden entspelzt („geschält“) und hitzebehandelt, um sie haltbar zu machen. Somit gehen viele Nährstoffe und Ballaststoffe verloren. Diesen Verlust gibt es bei selbst gemachten Haferflocken nicht, da diese unmittelbar vor dem Verzehr hergestellt werden, mit allen Bestandteilen des vollen Korns. Den Unterschied merkt man auch deutlich.

Die selbstgequetschten Haferflocken schmecken intensiver. Außerdem bekommt das Porridge eine viel sämigere Konsistenz. Da können konventionell hergestellte Haferflocken nicht mithalten. Wenn Du einmal ein Porridge mit selbst geflockten Haferflocken gegessen hast, dann möchtest Du kein anderes mehr. Garantiert!

So und nun zum Lieblingsrezept unserer Kids.

Zutaten für 3-4 Portionen:

Zubereitung:

Die Haferflocken mit der Milch/Pflanzenmilch in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen.

Danach noch ca. 5 min bei geschlossenem Deckel quellen lassen.

Währenddessen die Äpfel reiben, die Bananen mit der Gabel zerdrücken und die Mandeln hacken.

Nach der Quellzeit die Äpfel, die Bananen und die gehackten Mandeln unterheben. Mit Zimt abschmecken.

Nun nach Belieben garnieren und genussvoll in den Morgen starten!

Tipp:

  • Das Obst hebe ich bewusst erst zum Schluss unter, so bleiben hitzeemfpindliche Nährstoffe weitestgehend erhalten.
  • Schmeckt auch lecker mit Birne oder Heidelbeeren anstatt Apfel.

 

2 Comments

  1. Ulrike sagt:

    Heute als Abendessen ausprobiert. Lecker!

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