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Liebe ohne Ablaufdatum?!

LIEBE!

Ich habe sehr lange darüber nachgedacht, was und wie ich Euch darüber schreibe, denn es geht zum einen über einen weiteren sehr persönlichen Rückblick und zum anderen um ein gewaltig großes Thema, welches in einem kleinen #Soulblog wohl kaum abschließend erläutert werden kann. Für Euch will ich es trotzdem versuchen. 😉

Liebe ist wohl die stärkste und schönste Emotion zu der wir Menschen fähig sind. Von den anfänglichen Schmetterlingen im Bauch trägt Sie Menschen, wie mit einem unsichtbaren Band verbunden, mitunter ein ganzes Leben lang. Doch Liebe ist dabei auch so flüchtig wie ein Gas, wie etwas, das man nicht festhalten kann. Sie führt uns zu emotionalen Höhen, sie kann uns aber auch auf den Boden schmettern.

Heute möchte ich Dich an meiner Geschichte dazu teilhaben lassen… einem weiteren Rückblick.

Schau Dir auch gerne die anderen beiden Rückblicke an…

Kapitel 3: Erinnerst Du Dich an Deine erste Liebe?

Ich jedenfalls werde Sie nie vergessen. Dies Mädchen hatte mich mitten ins Herzen getroffen. Das Lächeln und Lachen, die intensive Liebe! Der Egoist in mir, der ja nur für den Sport und Parties lebte, machte tatsächlich Platz für sie. Ich erinnere mich noch gut, dass ich mein Zimmer komplett auf den Kopf stellte. Neue Möbel, regelmäßiges Aufräumen und viele Bilder von ihr an meiner Wand. Liebesbeweise wie Blumen, Kino, Essen gehen, sogar Musicals usw waren angesagt, und für meine Verhältnisse weniger Alkohol. Meine Freunde waren davon dann ziemlich genervt. Plötzlich hatte ich nur noch Augen und Zeit für Sie. Es schien als wären wir das perfekte Paar. Diese erste Liebe veränderte mein Herz und Denken: Von „ich“ und „jetzt“ zu „wir“ und „Zukunft“.

Mein Herz hatte sie auf jeden Fall befreit, doch es schien nur… um es später zu brechen. Und so ist einer meiner intensiven Songs aus dieser Zeit „Viel leichter“ vom Rapper Curse. Wenn ich den heute höre, dann kommen die Erinnerungen wieder…

Vielleicht war es Deine Mission von der du immer gesprochen hast,

das Herz erst zu befreien, das du dann später gebrochen hast…

Vorher hätte ich denjenigen für verrückt erklärt, der mir gesagt hätte, dass es mit uns jemals auseinander gehen würde. Diese Trennung zog mir komplett den Stecker, weil sie wie aus dem nichts kam. Ich erinnere mich noch gut, wie ich um sie kämpfte. Ich brachte an der Pforte Ihrer Firma einen riesigen Blumenstrauß für sie, stellte ein „Wohlfühl-Programm“ zusammen, damit es bei ihr wieder „Click“ machte. Die Zeit in der ich mir noch Hoffnungen machte würde ich auf ca. 3-4 Monate schätzen… aber sie blieb dabei. Und als dann diese Realität einsetzte und kurz darauf auch noch andere Träume zerschellten, war ich endgültig ganz unten angekommen.

Ich fühlte mich wie König David in Psalm 6 vers 7 schrieb:

Ach, ich bin müde vom Stöhnen. Nachts im Bett weine ich, bis die Kissen durchnässt und meine Augen ganz verquollen sind.

Jeder der schon mal ein „gebrochenes Herz“ hatte, weiß wie sich das anfühlt. Von demjenigen, den man liebt, abgelehnt und verworfen zu werden, erschüttert die Grundfesten der Seele. Dass sich unsere Lebenswege tatsächlich trennten ließ mich die „Liebe“ an sich in Frage stellen. Wo gibt es denn eine Liebe die hält? Wo eine, die nicht durch die Finger rinnt?

Wer liebt mich heute… morgen und für immer?

In Gott fand ich diese unveränderliche Liebe! Wie also liebt Gott?

Im Schmerz fand ich zunächst Trost in Gottes Wort. Der berühmte Psalm 23 ließ mich einschlafen und gab mir schließlich wieder Kraft für den nächsten Tag. Ich spürte wie diese Worte mir den ersten Vorgeschmack davon gaben wer dieser Gott eigentlich ist. Ich wollte diesen dann auch besser kennenlernen, dessen Worte mein Leben gerettet hatten. Dank meinem Bruder Sebastian und seinem Freund Philipp, bekam ich wertvolle Starthilfe, um mich in diesem dicken Buch – der Bibel – zurechtzufinden. Danke dafür, das werde ich Euch nie vergessen!!

In den folgenden Monaten „verschlang“ ich dieses alte Buch sprichwörtlich. Ich weiss es nicht mehr genau, aber gefühlt hatte ich die Bibel so ca. alle 3-4 Monate ein mal komplett durchgelesen. Und glaubt mir, wenn Ihr das tut, dann entsteht in Eurem Herzen Schritt für Schritt ein Bild davon, wie Gott denkt, wie er um uns kämpft, und wie er uns liebt!

Liebe ist für Gott nämlich kein „Deal“ nach dem Motto: Wenn Du gehorsam bist, meine Gebote schön brav hältst, dann will ich dich (vielleicht?) lieben. Nein, er liebt uns zuerst und macht sich auf den Weg für uns. Der „Rote Faden“ in der Bibel ist nämlich, dass „ER“ unser vollkommener, liebender Vater sein möchte. Auch wenn wir – seine Kinder ungehorsam sind… sehnt er sich nach der versöhnlichen Umarmung und nach Gemeinschaft mit uns. Seit dem ich selbst Kinder habe, ist mir dieses Bild, dass die Bibel von Gott zeigt so überwältigend klar geworden. Glaubt mir, ich werde jede Woche daran erinnert.

Auch als „unvollkommener“ Vater liebe ich meine Kinder auch nach dem größten Streit und Ungehorsam… ich kann nicht anders! Sie sind mein Fleisch und Blut, und ich will das Ihr Leben „gelingt“.

So verstehe ich heute besser, wie sich vielleicht Gott fühlt, wenn wir diese Liebe erwidern und Gott als unseren Vater annehmen.

Und so ist die morgendliche Umarmung meiner Kinder, und das noch müde gehauchte…

ich liebe Dich Papa

unbezahlbar wertvoll und lehrreich für mich.

Ich hoffe ich konnte Dir etwas Neues darüber erzählen, was Gott unter „Liebe“ versteht. Da dieses Thema so umfangreich ist, geht es schon bald damit weiter. Schreib mir, wenn es Dir gefallen hat, oder auch was Du noch über Gott wissen möchtest.

Sieh Dir auch gerne die anderen Rückblicke an…

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