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Was wir von der „Lichtverschmutzung“ lernen können.

Wann hast DU zuletzt einen richtig schönen Sternenhimmel gesehen?

Wenn Du in einer Großstadt oder einem dicht besiedeltem Gebiet wohnst, ist es vermutlich schon lange her. Das liegt dann mit hoher Wahrscheinlichkeit an der „Lichtverschmutzung„. Die lässt uns nämlich auch an klaren Abenden nur ein paar mikrige Sternchen sehen, weil das abstrahlende Licht der Städte die Atmosphäre zu stark aufhellt.

Bei unserem Sommerurlaub dieses Jahr wurde mir das wieder mal bewusst. Wie bereits im Rezept für den Zuchinisalat gesagt, waren wir an der Mecklenburgische Seenplatte. Dort ist es viel dünner als hier besiedelt, und in unserem Urlaubsdorf (in der Nähe von Dargun) wurden um 22:30 Uhr sogar die Straßenlaternen ausgemacht ;-).

Es war dort quasi „STOCKDUNKEL“ und so war mein persönliches Highlight ein überwältigend schöner Sternenhimmel. Dank der fehlenden Lichtverschmutzung war es so, als könnte man wirklich jeden einzelnen Stern sehen. Besonders flashte mich das Band der Milchstraße. Dieser Arm unserer Heimatgalaxie erstreckte sich über den gesamten Nachthimmel.

Suzi schlief schon, aber ich musste Sie einfach wecken! So überwältigend schön war der Anblick, dass Sie dann auch gar nicht sauer war 😉

Ich weiß nicht ob Ihr Euch da jetzt so reinversetzen könnt. Aber mit mir macht das was. DAS IST SOULFOOD für mich. Diese Ruhe und der Anblick des Sternenhimmels waren wie ein plötzlicher Ruhepol. Wie ein Resetknopf für meine Gedanken. So lag ich noch ca. 1 Stunde auf einer Gartenliege und blickte nach oben. Ich schwelgte in Gedanken über die Größe des Universums, Gott und mein Leben. Fast Automatisch fand ich mich im Gebet und Dank an Gott wieder.

Vielleicht sind es für Dich andere Dinge die Dich zu Ruhe kommen lassen.

Vielleicht brauchst Du dazu keinen Sternenhimmel. Doch was immer es auch ist, vermutlich musst auch Du störende Dinge – deine persönliche „Lichtverschmutzung“ – erst mal aus dem Weg schaffen, damit Du an diesen „Ort“ gelangst. Und das ist heutzutage gar nicht so leicht.

Im Hamsterrad aus Beruf, Rush Hour und der durchgetakteten Freizeit können wir viele schöne Dinge gar nicht mehr sehen!

Dieser „Lichtverschmutzung“ in unserem Leben sollten wir immer wieder entfliehen.  Nicht nur im Urlaub.

Doch man muss sich dafür bewusst entscheiden. Es planen und durchführen. Ich habe dafür auch ein sehr bekanntes Vorbild.

Von Jesus Christus wird das nämlich mehrmals in der Bibel berichtet. Zum Beispiel im Evangelium nach Markus (Kapitel 6, Verse 45-47). Hier hatte Jesus gerade eine große Massenveranstaltung geleitet – die bekannte SPEISUNG der 5000 – und war mit Sicherheit ziemlich platt. Dann lesen wir:

Und sogleich nötigte er seine Jünger, in das Schiff zu steigen und ans jenseitige Ufer, nach Bethsaida, vorauszufahren, bis er die Volksmenge entlassen hatte.

Und nachdem er sie verabschiedet hatte, ging er auf einen Berg, um zu beten. Und als es Abend geworden war, befand sich das Schiff (mit den Jüngern) mitten auf dem See und er allein auf dem Land.

Jesus hat häufig vor oder nach großen Aktionen diese Stille gesucht. Er hat störendes weggeschickt (seine Jünger 😉 ) um dann Zeit zum Akku laden zu haben. Ich denke in unserer hektischen Zeit können wir das wieder gut gebrauchen. Nehmt Euch deshalb immer wieder auch Zeit der Ruhe und Abgeschiedenheit. Plant Euch diese Inseln im Alltag denn…

…das ist auch… SOULFOOD!!

 

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