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Vollkorn-Apfel-Muffins mit Walnüssen

Hast Du auch einen Walnussbaum im Garten? Dann kannst Du Dich sicherlich vor Walnüssen kaum retten.

Unser Walnussbaum trägt dieses Jahr wahnsinnig viele Nüsse. Im Moment kann ich jeden Tag ein paar Walnüsse auflesen. Ich freu mich am Morgen immer schon, bewaffnet mit meinem Körbchen, auf meine tägliche Ausbeute. Ganz besonders freu ich mich über das gesparte Geld, Nüsse sind ja sooo teuer! Da kommt ‚a glois bissle der Schwob‘ in mir durch. 😉 Aber was macht man mit den gesammelten Walnüssen? Wie sammeln, trocknen, lagern? Hier habe ich ein paar Wissenswerte Dinge zusammengetragen.

Walnüsse sammeln und lagern

  • Am besten täglich Walnüsse auflesen, damit sie nicht anfangen zu schimmeln durch die Feuchtigkeit am Boden
  • Geduld ist angesagt. Die Nüsse nicht vom Baum herunterschlagen, sondern warten bis sie von selbst herunterfallen, dann sind sie garantiert reif.
  • Die aufgelesenen Nüsse von ihrer Schale befreien. Achtung die Schale färbt die Finger braun. Falls es Dich stört kannst Du Handschuhe tragen.
  • Wenn Du die Nüsse direkt essen möchtest schmecken sie meist etwas bitter. Sobald sie getrocknet sind verliert sich die Bitterkeit.
  • Die Walnüsse können nun bei Zimmertemperatur getrocknet werden. Die Trocknung dauert 4-6 Wochen. Danach kann man die Walnüsse sehr gut aufheben. Zur Trocknung die Walnüsse flach nebeneinander legen.
  • Aufbewahrt werden die Walnüsse nach der Trocknung am besten aufgehängt in einem Säckchen.
  • Eine andere Methode ist, die Walnüsse direkt zu knacken und die Walnusskerne herauszulösen. Die Kerne auch wieder flach nebeneinader legen und ein paar Tage bei Zimmertemperatur trocknen lassen. Dann in Gefrierbeutel verpacken und einfrieren.
  • Im Backofen sollten die Walnusskerne wenn möglich nicht getrocknet werden, da die Nüsse bei zu viel Hitze leicht ranzig werden.

Bei der Apfel- und Nussschwemme diese Jahr kamen mir sofort die Apfel-Muffins meiner Schwester in den Sinn. Es war ursprünglich ein „normales“ Rezept und sie hat es in ein vollwertiges umgewandelt. (Danke Schwesterherz!)  Ich persönlich finde Vollkorn-Apfel-Walnuss eine absolut geniale Kombi. Diese tolle Verwendungsmöglichkeit für Äpfel und Nüsse will ich Dir jetzt nicht länger vorenthalten, hier kommt das Rezept:

Zutaten für 12 Muffins:

  • 330 g Äpfel
  • 130 g Butter
  • 120 g Honig (am besten Akazienhonig)
  • 3 Eier
  • 180 g Dinkelvollkornmehl (am besten frisch gemahlen)
  • 10 g Weinstein-Backpulver
  • 1,5 Tl Zimt
  • 70 g Walnusskerne

Zubereitung:

Den Backofen auf 180° C vorheizen.

Die Butter auf höchster Stufe zu einer einheitlichen Masse rühren. Nach und nach den Honig unterrühren.
Solange rühren bis die Masse cremig ist und heller wird.

Die Eier aufschlagen und nach und nach die Eier unterrühren. Solange rühren bis eine homogene Masse entsteht.

Die Äpfel waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Walnusskerne grob hacken.

Das Mehl mit dem Backpulver und dem Zimt vermischen.

Nun das Mehlgemisch nach und nach unter die Masse rühren. Das ganze nur solange rühren bis es sich gerade zu einem Teig verbunden hat.
Es dürfen noch Mehlschlieren zu sehen sein.

Nun noch die Apfelstückchen und die Walnüssekerne unterheben.

Den Teig in ein gefettetes oder mit Förmchen ausgelegtes Muffinblech geben und für ca. 20 min backen.

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Tipp

Nicht irritieren lassen von den vielen Apfelstückchen und dem wenigen Teig. Im Backofen gehen die Muffins schön hoch und es werden lecker, apfelige Muffins!

Falls Du mit Rührteigen auf Kriegsfuß stehst oder noch nie einen gemacht hast, findest Du hier ein paar Tipps.

 

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