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Was sind Deine guten Vorsätze für’s neue Jahr?

Als ich gesucht habe, was die gängigsten Vorsätze zu Jahresbeginn sind habe ich eine Statistik von 2018 gefunden. Die Top 3 Vorsätze der Deutschen im Jahr 2018 sind: Stress vermeiden/abbauen (1), mehr Zeit mit der Familie und Freunden (2) und mehr bewegen/Sport (3). Mein Jahr 2019 soll unter dem Motto „Gewohnheit“ stehen. Dieses Jahr, so hab ich es mir vorgenommen, werde ich eine Bestandaufnahme meiner Gewohnheiten machen. Somit werde ich meine Gewohnheiten in sämtlichen Bereichen hinterfragen und gegebenenfalls beginnen sie zu ändern. Mal sehen was ich euch am Ende vom Jahr berichten werde?!

Das Eingeständnis

Du möchtest wissen wie ich darauf gekommen bin? Dafür muss ich ein Geständnis ablegen. Ausschlaggebend dafür, war mein Essverhalten! Ich hatte ja 2017 meine Ernährungs umgestellt auf eine vitalstoffreiche Vollwertkost. Hat alles wunderbar funktioniert. Ich habe gemerkt wie es mir körperlich besser geht, die Pfunde purzelten… Ich dachte, jetzt habe ich es endlich geschafft! Ich habe meinen Weg gefunden!  Wie du es dir schon richtig denkst, dem ist leider nicht so. Nach und nach hat sich die ein oder andere alte Gewohnheit eingeschlichen, ein Pfund nach dem anderen kam wieder dazu. Immer wieder habe ich mein Essverhalten in Richtung meiner neuen Ernährung korrigiert, aber tendenziell sehe ich momentan einfach eher eine Abwärts- als eine Aufwärtsrichtung. Das hat hat mich zum Nachdenken gebracht.

Bei den damaligen Diät-Versuchen lief es auch immer nach dem gleichen Prinzip ab, nur habe ich nie so lang durchgehalten, wie mit der Ernährungsumstellung. Und auch jetzt ernähre ich mich noch immer nach dem Vollwertprinzip, nur mit zu vielen Ausnahmen und ungesunden Gewohnheiten. Denn auch ein zu viel an gesundem Essen ist einfach zu viel!😉

Zurück zu den Diät-Versuchen. Am Anfang war ich wie immer voll dabei. Doch mit der Zeit haben sich immer mehr alte Verhaltensweisen eingeschlichen, bis ich wieder ganz im alten Muster war.

Die Erkenntnis

Da hat es bei mir geschnackelt! Mein Problem ist nicht der Wille etwas zu ändern, oder das Wissen über gesunde Ernährung etc. mein Problem sind meine Gewohnheiten. Solange ich etwas Neues ausprobiere ist es mir ein Leichtes neue Gewohnheiten zu leben, weil mein Blick voll auf das eine Thema gerichtet ist. Ich handle also mit vollem Bewusstsein.

Sobald ich aber beginne mich auch wieder anderen Dingen zu widmen, dann beginnt mein Unterbewusstsein zu lenken. Am Anfang funktioniert das auch ganz gut, aber sobald ich in Stresssituationen komme, oder mein Alltag durch Urlaub etc. durchbrochen wird, dann wird es schwer und meine alten Gewohnheiten beginnen sich wieder durchzusetzen.

Hinfallen, aufstehen, weitermachen.

Ich bin ja ein positiv denkender Mensch, darum Blicke ich nun einfach darauf, dass ich mich bewusst für Dinge entscheiden kann und diese auch schaffe umzusetzen. Jetzt muss ich eben mein nächstes Level erreichen, indem ich meine alten Gewohnheiten nachhaltig durch neue ersetze.

Deshalb ist es jetzt an der Zeit, mir meine Gewohnheiten bewusst zu machen und diese evtl. zu ändern.

Im Bereich der Ernährung, sind meine Hauptgewohnheiten, die ich ändern möchte

  • aus Langeweile essen
  • als Belohnung
  • mein Handeln bei Stress/Zeitdruck

Letzteres führt uns ja häufig zu falschem Verhalten. Wir essen dann eben mal…

…Fast Food anstatt dem gesunden Salat, Eis aus dem Tiefkühlfach anstatt einem leckeren selbstgemachten Nachtisch, oder ein Fertiggericht anstatt einem selbstzubereiten Essen.

Was hat jetzt aber Rahmwirsing mit Gewohnheiten zu tun?

Kennst Du das Fertigprodukt Tiefkühl-Rahmwirsing? Wie eben erwähnt, so ein“ wenn’s mal schnell gehen muss-Fertigprodukt“. Aber natürlich passen da die Zutaten nicht zu der Vollwerternährung. Und ich behaupte den riesen Zeitvorteil bringt diese Fertigpackung auch nicht. Rahmwirsing ist wirklich schnell gemacht. Nebenher noch ein paar Kartoffeln gekocht. Und schon gibt es ein schnelles, vollwertiges Mittagessen.

Probier’s aus.

Rahmwirsing

Zutaten:

  • 1/2 Wirsing (ca. 450 g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • etw. Butter
  • 150 – 200 ml Sahne
  • etw. ger. Muskatnus
  • ca. 1 1/2 Tl Kräutersalz
  • etw. Honig

Zubereitung:

Den Wirsing in Streifen schneiden. Die Zwiebel würfeln.

Die Butter in einer großen Pfanne erhitzen und die Zweibeln bei mittlerer Hitze glasig werden lassen. Wirsing kurz mitanbraten.

Den Wirsing mit Sahne ablöschen. Mit Honig, Muskatnuss und Salz abschmecken und 5 min dünsten.

Mit Kartoffeln oder Reis anrichten und genießen.

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