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Zeit für das Wichtigste im Leben

Was es ist schon wieder Weihnachten? Das Jahr hat doch gerade erst angefangen! Wo ist die Zeit hin?

Kennst Du das auch? Plötzlich ich schon wieder ein Jahr vergangen.  Wir stellen uns die Frage: Wo ist meine Zeit hin im vergangenen Jahr? Wenn wir etwas weiterdenken fragen wir uns vielleicht auch, wofür habe ich sie verwendet oder habe ich sie gar verschwendet?

Wenn ich so darüber nachdenke, dann wird mir bewusst wie oft ich im letzten Jahr gedacht habe, eigentlich wollte ich mir doch mehr Zeit für Gott nehmen, oder mehr Zeit mit den Kindern oder ganz egoistisch, auch Zeit für mich. Aber nach den ganzen Alltagspflichten war dann einfach keine Kraft und keine Zeit mehr.

Oftmals habe ich mich auch am Abend geärgert, wie ich mich mal wieder im Tag verzettelt habe, eigentlich wollte ich nur kurz etwas im Internet heraussuchen, bin dann vom Hundersten ins Tausendste gekommen und habe somit anstatt 15 min 150 min gebraucht. Ich nehme einmal an dem ein oder anderen kommt das bekannt vor.

Übrigens gibt es Studien die angeben, dass der Durchschnitt der Menschen 4,4 h am Tag online ist, also Zeit am Smartphone, Tablet oder PC verbringt (Stand März 2017). Andere Studien geben an, dass eine Mutter im Durchschnitt 104 min am Tag mit ihren Kindern verbringt. Bei Männern ist es natürlich noch deutlich weniger. Wenn wir jetzt die Mütter betrachten, dann bedeutet das, wir verbringen 2,5 mal soviel Zeit online wie wir Zeit mit unseren Kindern verbringen.

Letztendlich habe ich den Gedanken weitergesponnen und gedacht, was werde ich wohl einmal denken wenn ich alt bin und mich meinem Lebensende nähere. Werde ich dann vielleicht auch denken, ich war irgendwie ständig nur mit meinen Alltagsplichten beschäftigt und habe mir keine oder zuwenig Zeit für Gott genommen? Werde ich auch feststellen, dass ich mich oft verzettelt habe und viel zu viel Zeit für unwichtige Dinge verplempert habe, anstatt sie mit meiner Familie zu verbringen? Das Problem an der Sache ist, die Zeit können wir nicht wieder zurückholen, die Zeit wird verstrichen sein.

Das Wichtigste in unserem Leben

Darum sollten wir uns heute Gedanken machen, was ist das Wichtigste in unserem Leben? Gibt es dazu etwas in der Bibel? Ja natürlich! Jesus sagt in Markus 12, 30-31:

…du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!“ Das zweite ist dies: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“ Größer als diese ist kein anderes Gebot.

Absolute Priorität in unserem Leben sollte also die Beziehung zu Gott haben! Schließlich hat diese Auswirkungen auf unser ewiges Leben! Wie sieht es mit unserer Beziehung zu Gott aus, haben wir Zeit für Gott?

Aber auch die Beziehung zu unserer Familie und unseren Freunden ist sehr wichtig. Für unseren Ehepartner, unsere Kinder, unsere Freunde sind wir unersetzbar, da sind wir einmalig. Umgekehrt natürlich genauso. Diese Beziehungen sollten absolute Priorität haben.

Wie sieht es in der Realität mit der Beziehung zu unserem Partner, unseren Kindern und unseren Freunden aus. An welcher Stelle stehen sie? Vielleicht nach der Arbeit, nach dem Haushalt, nach dem Papierkram oder nach dem Smartphone?

Wie gelingt es uns nun, der Beziehung zu Gott, zu unserer Familie und zu unseren Freunden mehr Zeit einzuräumen?

Das Wichtigste zuerst

Wir müssen Prioritäten setzen. Wir müssen schauen, dass wir Raum schaffen für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Das Wichtigste zuerst! Dann kann uns die Zeit dafür auch nicht ausgehen. Und am Ende unseres Lebens müssen wir dann nicht sagen: „Ach hätte ich bloß…“

Die Zeit die wir in Beziehungen investieren ist niemals verlorene oder vergeudete Zeit!

Prioritätenglas

Dazu gibt es auch ein sehr schönes Beispiel, das es ganz eindrücklich veranschaulicht. Viele werden es bestimmt kennen aber ich finde es verliert nicht an Wirkung und man darf es sich ruhig immer wieder ins Gedächtnis rufen! 

In diesem Beispiel steht ein leeres Glas für einen Tag. In meinem Beispiel steht der Sand für die eher unwichtigen Dinge wie Smartphone, Laptop, Fernsehen, Tageszeitung… Die Steinchen für die etwas wichtigeren Dinge wie Arbeit, Arzttermine, Haushalt. Und die großen Steine stehen für unsere Beziehung zu Gott, zu unserer Familie und unseren Freunden.

Wenn wir nun hergehen und zuerst den Sand in das Glas tun, danach die Steinchen und zuletzt die großen Steine, dann bleibt mindestens ein großer Stein übrig und ich wage zu behaupten, dass es häufig Gott ist der außen vor bleibt.

Wenn ich nun aber zuallererst Gott, dann die Familie und Freunde hinenpacke, dann die etwas kleineren Steine wie Arbeit, Arzttermine, Haushalt, und dann die kleinen unwichtigen aber nicht unbeliebten Dinge wie Smartphone, Fernsehen, Laptop…dann stellen wir auf einmal fest, es gibt für alles Raum in unserem Leben. Und sollten wir doch einmal nicht alles an einem Tag schaffen, was wir uns vorgenommen hatten, wissen wir auf jeden Fall, dass wir Zeit hatten für die wirklich wichtigen Dinge in unserem Leben!

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