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Gemüsepfannkuchen mit Tischgebet

Ähm Mama, das Tischgebet?!

Kennst Du das? Du kochst das Mittagessen, das Telefon unter’s Kinn geklemmt. Es klingelt an der Tür und irgendwo wirbeln noch lautstark Deine Kinder durch die Gegend. Ungefähr so einen Mittag hatte ich gestern. Endlich fertig! Froh, dass das Mittagessen nicht angebrannt ist und die Kinder nach 2 maligem rufen “ Es gibt Essen!“ am Tisch sitzen. Es ist soweit wir beginnen zu Essen. Plötzlich sagt Elia:“Ähm Mama, das Tischgebet?!“ Oh, vor lauter Hektik habe ich es doch glatt vergessen. Wir sprechen ein Gebet und unwillkürlich kehrt erst einmal Ruhe ein. Wie schön. So ein Tischgebet ist einfach wertvoll.

 5 Gründe warum ein Tischgebet so wertvoll ist, insbesondere für Kinder

  1. Als erstes bekommt Gott durch das Tischgebet Raum in unserem Alltag.
  2. Das Tischgebet ist immer mit Dank verbunden. Wir nehmen das Essen nicht als Selbstverständlichkeit, sondern als Grund Gott dankbar zu sein. Die Mahlzeit bekommt eine andere Wertigkeit.
  3. Wir sammeln uns, wir kommen zur Ruhe. Aus der größten Betriebsamkeit, aus der größten Unruhe, können wir plötzlich aussteigen und zur Ruhe kommen.
  4. Wir haben einen gemeinsamen Start beim Essen, wir warten aufeinander bis das Gebet gesprochen ist, es entsteht ein Gemeinschaftsgefühl.
  5. Das Tischgebet ist auch ein Ritual. Rituale tun Kindern gut, sie geben ihnen Halt und Orientierung.

Wie genau mache ich das mit dem Tischgebet?

Da gibt es keine festen Regeln, außer, dass im Gebet ein Dank für das Essen enthalten sein sollte.

Es gibt viele, kleine Tischgebete wie z. Bsp.: Komm Herr Jesus sei unser Gast und segne was Du uns bescheret hast und hab Dank dafür. Aber auch Gebete in Liedform. Oder ganz modern als Rap. Selbstverständlich kann aber auch einfach frei gebetet werden.

Um das Tischgebet ein bisschen abwechslungsreicher zu gestalten, kannst Du auch einen Gebetswürfel benutzen oder einen Gebetstoaster. Letzterer ist der Hit bei unseren Kindern und vorallem den Besucherkindern! Kleiner Tipp: Die Toastscheiben lassen sich einfach nachbasteln und eigene Gebete drauf schreiben.

Um aber ein Tischgebet sprechen zu können, brauchen wir natürlich erst einmal ein Essen auf dem Tisch. Dafür sorge ich heute selbstverständlich auch. Es gibt Gemüsepfannkuchen. Lecker! Das Rezept habe ich aus einem Kinderkochbuch, ich habe es aber in vollwertig umgewandelt und die Frühlingszwiebeln weggelassen und den Mais durch Karotten ersetzt…naja, eigentlich ist es gar nicht mehr das gleiche Rezept. 😉

Gemüsepfannkuchen

Zutaten:

  • 4 Eier
  • 120 g Dinkelvollkornmehl
  • 6 TL Sahne (ohne Carrageen)
  • 4 TL Weinstein Backpulver
  • etw. Salz
  • 2-3 gr. Karotten oder anderes Gemüse
  • 3-4 EL Öl (kaltgepresst)

Zubereitung:

Die Eier trennen. Das Eiweiß steifschlagen. Das Eigelb mit der Sahne verrühren.

Das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver mischen.

Die Karotten grob raspeln.

Nun das Mehl zu dem Eigelb geben und miteinander verrühren. Danach das steifgeschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben.

Zum Schluss die Karotten unterheben.

Das Öl in eine Pfanne geben und erhitzen. Esslöffelgroße Portion in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze von beiden
Seiten ca. 2 min goldgelb ausbacken. Dazu unseren Superdip reichen.

Tipps:

  • Die Pfannkuchen schmecken auch süß total lecker z. Bsp. mit Apfelstückchen und einem Dip aus 200 g Schmand, 2 TL Akazienhonig und etwas Zimt.
    Hier musst Du natürlich das Salz weg lassen.
  • Die Gemüsepfannkuchen schmecken auch lecker mit Paprika, Zwiebeln, Mais, Zucchini…
  • Ich reiche zu den Gemüsepfannkuchen noch Gemüsesticks, die man dann auch in den Dip tunken kann.
  • Das Vollkornmehl sollte am besten frisch gemahlen sein.

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